Freitag, den 02.03.2018, von Maximilian


Schallwellen und transzendente Energetik, wie gehört das zusammen?

Egal wie man es betrachtet, das Stimmen-Phänomen ist seit seiner Entdeckung immer noch ein Rätsel. Aus physikalischer Sicht konnten selbst durch variierende Einspielmethoden kaum greifbare Ansätze zu einer nachvollziehbaren wissenschaftlichen Erklärung gebildet werden. Allerdings deutet vieles auf  einen gemeinsamen Nenner hin: die Bildung von artikulierten Stimmfragmenten in Audioaufzeichnungen muss ein Zusammenspiel von Schallwellen und transzendenter Energetik als Grundlage haben.

Dass dies nicht der einzige ungeklärte Punkt am Stimmen-Phänomen darstellt kann bei näheren Betrachtung leicht nachvollzogen werden. Doch analytisch gesehen ist immer wieder ein Punkt stets präsent: der Impuls für unser Gehör. Versuchen wir doch die Systematik einmal von dieser Seite her anzugehen. Das menschliche Gehör kann klangbildende Schwingungskomponenten nur in einer Frequenzbandbreite von ca. 16-20 000 Hz (1 Hz = 1 Schwingung pro sec) aufnehmen. Erst dann kann unser Gehirn dies einer sinnvollen Interpretation unterziehen, wie z.B. Sprache, Musik oder anderweitiger zuordnungsfähiger Geräusche. Menschen, die außergewöhnliches Hörempfinden außerhalb dieses Hörbereiches besitzen, spielen erstmals bei dieser Betrachtung keine Rolle.

Grundsätzlich bedarf es für einen Schallimpuls immer einer Materie in der er sich ausbreiten kann. Dagegen sind bei elektromagnetischen Strahlungen (Radio-, Wärme-,Licht-, Röntgenstrahlung etc.) keinerlei materiellen Träger im herkömmlichen Sinne erforderlich. Die häufige Verwechslung mit Schall-Schwingungen erfolgt dennoch. Die bei Radioübertragungen verwendeten Strahlen werden durch elektrische Schwingungen erzeugt, im Empfänger wiederum zu elektrischen Schwingungen moduliert. Dadurch stellen sich bei Ausbreitung im “materienfreien Raum” ähnliche Gesetzmäßigkeiten wie die bei den Schallwellen ein. Was bedeutet das nun konkret?

Hypothetisch gesehen könnte man nun unterstellen, dass allen Einspielungen ein und dieselbe “Einstrahlung” zugrunde liegt. Eine sekundäre Wirkung auf das verwendete Aufnahmesystem kann daraus zumindest unterstellt werden. Zu dieser Frage versuchten sich schon viele Wissenschaftler einen Reim zu machen. Zahlreiche Hypothesen, welche elektromagnetische Strahlungen als Ursache titulierten,  hatten bei weiteren Betrachtungen aber keinen Bestand. Unter anderem war diese Theorie durch den erfolgreichen Selbstversuch von Konstantin Raudive in London in einem Faradayschen Käfig ad Acta gelegt. Denn es war trotz maximaler Abschirmung gegen elektromagnetische Strahlung von Raudive möglich, unerklärliche Durchsagen und Mitteilungen nachvollziehbar für Dritte zu erhalten.

Die Formulierung ( Buch: “Überleben wir den Tod?”, Seite 326) von einer “transzendenten Energetik” scheint mir passend. Die Tatsache, dass in einen komplett gegen elektromagnetische Strahlung abgeschirmten Raum dennoch Mitteilungen den darin befindlichen Experimentator erreich(t)en, ist immer noch nicht mit gängiger physikalischer Auffassung vereinbar.

Die Bildung der Stimmen in den unterschiedlichsten Aufzeichnungstechniken muss letztendlich eine Kombination aus verschiedenen physikalischen Größen als Ursache haben. Eine davon ist ganz sicher der modulierte Schall. Denn ohne ihn würde niemand auch nur eine Silbe (er)hören. Welche Einflussnahme nun auf diesen Schall einwirkt, damit dieser für uns in sinnvoller Weise verständlich wird, bleibt offen. Nach meiner jetzigen Erkenntnis kann man über die zur Verfügung gestellten technischen Hilfsmitteln diese “externe Einflussnahme” zwar begünstigen, nicht aber erzwingen. Auf der anderen Seite gibt es auch Menschen, welche gänzlich ohne technischen Hilfsmittel auskommen und nur durch ihre mentalen Fähigkeiten transkommunikative Brücken schlagen. Dies zeigt aber auch in aller Deutlichkeit, dass das menschliche Bewusstsein wesentlicher Bestandteil bei allen transzendenten Kommunikations-Kontakten darstellt.

Im folgenden möchte ich gerne ein Audio-Beispiel anführen, welches gut zum Thema passt. Wie in der Voice-Box zum experimentellen Aufbau bereits angemerkt, war es eigentlich gar keine “richtige” Einspielung. Vielmehr kam das Audio im Zuge eines kleinen Film-Clip zum technischen Aufbau des LTC 3 zustande. Es wurde von mir weder gesprochen noch die üblichen Fragen gestellt. Im Ergebnis führte es dennoch zu einer Durchsage, welches mich überraschte und gleichzeitig auch amüsierte. Denn neben der Mitteilung, dass man “…auch Schall hernehmen sollte”, sprach man mich im Dialekt und mit meinem Spitznamen an.

Fragen? Anregungen? Erfahrungen? ….dann hinterlasst Euren Kommentar unten im Schriftfeld oder schreibt mir eine Email.

Gruß & Danke,
Maximilian

Abb. oben: damaliger technischer Aufbau zum LTC 3; LED und Laser-Modulation von Audio-Signalen über ein Glas-Prisma. Demoduliert über eine Fotozelle.

Abb.: Video-Clip, LTC 3; Tonübertragung mittels Laser-Strahlen (rot) und Lichtimpulse (weiss) über ein Prisma.

Abb.: Die zur Audio-Aufnahme verwendete Kamera “PANASONIC Lumix DMC-FZ200”.

LTC~wave | Light Transmission Communicator

LTC~wave Voice-Box

wwwEinspieldatenwww wwwHardware, Softwarewww Experimenteller Aufbau, Durchführung
Datum: 22.07.2015
Zeit: 20:10
Ort: Ghf
Experimentator: Max
Anwesende:
Frequenz: nA
Scan-Steprate: nA
Band: nA
Delta-Loop Aussenantenne
IC-R75
Aufnahme über eine
PANASONIC Lumix DMC-FZ200 Bridgekamera,
12.1 Megapixel, 24x opt. Zoom,
Hochempfindlichkeits-MOS Sensor,
25-600 mm Brennweite, Autofokus, Schwarz
Diese spezielle Einspielung war eigentlich gar keine geplante Einspielung im üblichen Sinne. Ich wollte lediglich den Aufbau und die experimentelle Anordnung zum LTC 3 mittels einem Video dokumentieren. Ich filmte also nur und sprach keinen Ton dazu. Bereits bei der Aufnahme erhörte ich deutliche Fragmente in deutscher Sprache, wobei der Sender ausschließlich fremdsprachig sendete.
Kommunikation
Frage: Keine Fragestellung, da nur Filmaufnahme durchgeführt.
Antwort / Durchsage: “ja Karre…nehm o en Schall!”

Anmerkung zum Abhören der Stimmen:
Vorteilhaft sind Kopfhörer für die akustische Wiedergabe. Sollten Sie dennoch Schwierigkeiten haben die Stimmen zu verstehen, ist dies anfänglich als “normal” zu betrachten. Es bedarf oftmals einer gewissen Übung zum richtigen Hören. Der speziellen Charakteristik zu den ungewöhnlichen Rhythmen und Tonhöhen, ihrer eigenartigen Ausdrucksweise und Intensität unterliegt meist einem gewissen Lernprozess. Weitergehende Informationen erhalten Sie in diesem Artikel: “Wie man die Stimmen hört”

2 Kommentare
    • Max
      Max says:

      Hallo Angelika,

      danke für deine Nachricht. Die von Dir angesprochene LTC~wave-Datenbank ist eine von mir entwickelte Applikation als Online-Datenbankanbindung zur besseren Verifizierung von Stimminhalten und vielfältigen Auswertungen.
      Sie dient daher in erster Linie der Klassifizierung und Katalogisierung von mir eingespielter Stimm-Phänomenen, welche durch unterschiedlichste Parametrisierung des LTC~wave zustande kommen.
      Da diese direkt in Bezug auf deren Inhalte ungefiltert eingelesen werden sind mitunter sehr persönliche Inhalte dabei.,

      Ich bitte daher um Verständnis, dass ein Zugriff durch Dritte nicht möglich ist. Allerdings werden immer wieder LTC~wave Stimmbeispiele in meinen Blog-Beiträgen zu finden sein, welche ohne Zugangsbeschränkung abhörbar sind.

      Gruß & Danke,
      Maximilian

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